Der Jahreswechsel im Bereich der Polizeiinspektion Prignitz gestaltete sich durchwachsen.

Polizeibeamte mussten, wie auch in den Jahren zuvor, zu verschiedensten Einsatzanlässen ausrücken. Als besondere Herausforderung kam in diesem Jahr die aktuelle Rechtslage zur Eindämmung der Corona-Pandemie hinzu. Im Rückblick wurden, neben Verkehrskontrollen zur Feststellung von Alkohol- und Drogenfahrten sowie der normalen Streifentätigkeit, bislang -38- Einsätze bewältigt. Diese drehten sich überwiegend um vermeintliche Verstöße im Zusammenhang mit Pyrotechnik und daraus resultierenden Ruhestörungen. Da es jedoch kein generelles „Böllerverbot“ gab, blieb es bei einfachen polizeilichen Prüfungshandlungen mit rein kommunikativen Sachverhaltslösungen. Im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Eindämmungsverordnung wurden in insgesamt -6- Einsätzen -4- Verstöße gegen die geltenden Bestimmungen festgestellt. In -3- Sachverhalten wurde bei privaten Feierlichkeiten gegen die Regelungen zu Anzahl von Personen und Haushalten verstoßen. Gegen 14 Personen wurden die entsprechenden Folgemaßnahmen eingeleitet. In einem Fall wurde ein 51jähriger Prignitzer trotz bestehender Ausgangsbeschränkungen und ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum angetroffen. Der stark angetrunkene Mann regte sich über die folgenden Maßnahmen der Polizei auf und versuchte, sich diesen zu entziehen. Er wurde bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen Nötigung und einem Verstoß gegen die Eindämmungsverordnung ermittelt. Bei den zwei übrigen Einsätzen wurden keine Verstöße festgestellt. Auch das Verkehrsunfallgeschehen hielt sich in engen Grenzen. Die Beamten der PI Prignitz nahmen insgesamt 4 Wildunfälle auf.

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