Rheinsberg -Widerstand bei Nachstellung

Rheinsberg -Widerstand bei Nachstellung

Ein 29-Jähriger, pol. hinreichend bekannt, wurde von einer 27-Jährigen wiederholt vor ihrer Wohnanschrift in der Kurt-Tucholsky-Straße in Rheinsberg angetroffen. Aufgrund der Penetranz seit längerer Zeit informierte die 27-Jährige am 23.03.2019 gegen 15:00 Uhr die Polizei. Vor Ort wurde der 29-Jährige festgestellt und ihm ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam er zunächst nach, kehrte jedoch nach wenigen Metern um. Im Rahmen der nun folgenden Ingewahrsamnahme des 29-Jährigen wegen Nichtnachkommen eines Platzverweises schlug dieser mit den Fäusten gegen den Kopf eines 50-jährigen Polizeibeamten, welcher sich hierdurch verletzte.
Der 29-Jährige wurde daraufhin fixiert und gefesselt. Hierbei verletzte sich ein 58-jähriger Polizeibeamter zudem leicht an der Hand. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ein Drogentest verlief bei ihm positiv auf die Einnahme von Kokain. Im Rahmen seiner Beschuldigtenvernehmung machte der 29-Jährige derart wirre Angaben, dass seine zwangsweise Unterbringung in eine geschlossene Psychiatrie veranlasst werden musste.
Der 50-jährige Polizeibeamte musste mit Kopfverletzungen mit einem Rettungswagen ins Ruppiner Klinikum verbracht werden. Nach ärztlicher Behandlung wurde er entlassen und ist vorerst nicht dienstfähig. Der 58-jährige Beamte wurde leicht verletzt und ist weiter dienstfähig.
Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollsteckungsbeamte in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung sowie Nachstellung (Stalking) wurden eingeleitet.

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