Rheinsberg. Am gestrigen Abend kam es gegen 20:00 Uhr zwischen Rheinsberg und Köpernitz zu einem Folgen schweren Verkehrsunfall. Ein 40-jähriger tschechischer Fahrer kam mit seinem Pkw (Peugeot) auf der Bundesstraße von Rheinsberg in Fahrtrichtung Köpernitz in einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. In Folge dessen fuhr das Fahrzeug einen Abhang hinunter, hob im weiteren Verlauf ab, und überschlug sich mehrfach in der Luft und prallte auf das Ufer eines Flusses und beschädigte einen angrenzenden Zaun. Als die Feuerwehr Rheinsberg mit den umliegenden Wehren eintraf, gingen sie vom Schlimmsten aus. Sie konnten den Fahrer zunächst nicht in dem Pkw ausfindig machen. Sofort wurde mit den Suchmaßnahmen begonnen und man fand den Fahrer kopfüber im angrenzenden Rhin. Sofort sprangen zwei Kameraden in das eiskalte Wasser und zogen den Fahrer heraus und begannen sofort mit den Reanimationsmaßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Fahrer konnte erfolgreich reanimiert werden und wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Klinikum zur weiteren Behandlung gebracht. Einsatzleiter Matthias Herzberg lobte die Einsatzkräfte, dass sie ohne zu zögern sofort ins eiskalte Wasser sprangen, um den Fahrer zu retten. Da beim Eintreffen an der Einsatzstelle nicht bekannt war, wie viele Insassen sich im Pkw befanden, wurde eine Suchmaßnahme mit der Polizei eingeleitet. Glücklicherweise konnten keine weiteren Personen aufgefunden werden. Hierbei kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Das Fahrzeug war so schwer zerstört, dass es kaum wiederzuerkennen war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, es erlitt einen Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf zirka 8.000 Euro beziffert. Der 40-Jährige ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Angehörigen des Mannes wurden verständigt.

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