Großbrand in Brandenburg:
Kunststofffabrik auf 500 Quadratmetern steht in Vollbrand – 1,5 Millionen Euro Schaden – Mitarbeiter können dem Inferno entkommen

Augenzeugenvideo zeigt Ausmaß des Großbrandes – NINA-Warnapp ausgelöst

Datum: Dienstag, 08. Dezember 2020, ca. 21:30 Uhr

Ort: Leegebruch, LK Oberhavel, Brandenburg

Ein Großbrand hat am späten Dienstagabend im brandenburgischen Legebruch eine Kunststoffgießerei vernichtet. Das Feuer breitete sich auf die ganze Fabrik aus und stand auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern in Vollbrand. Mitarbeiter konnten sich vor dem Inferno gerade noch retten. Sämtliche Feuerwehren der ganzen Umgebung waren stundenlang im Einsatz. Von der Halle war nichts mehr zu retten, sie stürzte brennend in sich zusammen und war nur noch von außen zu löschen. Die Schwierigkeit bestand darin, die umstehenden Geschäfte und einen Supermarkt zu retten. Mit viel Wasser aus mehreren Strahlrohren konnte ein Übergreifen auf die Gebäude verhindert werden. Die Feuerwehr ließ die NINA-Warnapp auslösen, um die Bevölkerung vor der starken Rauchentwicklung zu warnen. Selbst der Bürgermeister erschien vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen und lobte den Einsatz der Rettungskräfte. Ein Mitarbeiter erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf mindestens 5,0 Millionen Euro geschätzt. Die Löscharbeiten werden die ganze Nacht andauern. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 Polizeibericht: Produktionshalle abgebrannt                              

Leegebruch – In einem Betrieb in der Eichenallee ist gestern gegen 20:20 Uhr ein Großfeuer ausgebrochen. Offenbar hatten noch von der Produktion heiße Maurertuppen Feuer gefangen. Ein Mitarbeiter hatte einen Knall gehört und anschließend versucht, den Brand selbst zu bekämpfen. Als dies nicht gelang, rief er die Feuerwehr.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Halle bereits im Vollbrand. Ein Übergreifen auf einen benachbarten Lebensmittelmarkt konnte jedoch verhindert werden, sodass hier nur geringe Schäden durch die Hitzeeinwirkung entstanden. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung der Gemeinde Leegebruch und der Stadt Velten per Lautsprecherdurchsagen und über das Bevölkerungswarnsystem KATWARN bezüglich der Gefahren des Brandes gewarnt.

Der 59-jährige Mitarbeiter wurde beim Löschversuch verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden durch den Brand wird auf rund fünf Millionen Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

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