Die Hauptwache der Feuerwehr Neuruppin wurde heute Abend gegen 21:00 Uhr mit dem Stichwort B Gebäude Klein zu einem vermeintlichen Bungalowbrand alarmiert. Bei Anfahrt der Feuerwehr konnte man bereits eine starke Flammenentwicklung feststellen, sagte uns Einsatzleiter André Lehmann und man habe in relativ kurzer Zeit eine weitere Feuerwehreinheit (Bechlin) alarmiert, um Wasser vor Ort zu haben. Grund der weiteren Nachtalarmierung war, um weitere Gebäude zu schützen, um ein Übergreifen zu vermeiden. Die Brandbekämpfung wurde durch ein Zangenprinzip vorgenommen. Das heißt, in der Erstangriffsphase ging man mit zwei C – Rohren zur Brandbekämpfung des Feuers vor, um es einzudämmen und letztendlich später von außen nach hintenherum zu bekämpfen. Weitere Gebäude waren zu keiner Zeit in Gefahr. Der Funkenflug an der Einsatzstelle bereite in der Anfangsphase ein paar Probleme, die aber schnell unter Kontrolle gebracht werden konnten. Die starke Rauchentwicklung war für die Einsatzkräfte und die Bürgerinnen und Bürger keine Gefahr. Um das Feuer gezielt zu bekämpfen, entschied man sich zu einem Schaumangriff, um noch die glimmenden großen Holzstapel mit Schaum zu bedecken, um eine Erstickung herbeizuführen. „Besonders gefordert bei diesem Einsatz sind die Atemschutzgeräteträger, die mehrfach zum Einsatz kommen mussten, sagte uns der Einsatzleiter.“ Im Einsatz waren 33 Einsatzkräfte. Der Einsatz selber dauerte mehrere Stunden an. Die Kriminalpolizei hat zu diesem Brand die Ermittlungen aufgenommen.

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