Im Leitungsnetz des Wasserwerkes Küdow-Lüchfeld sind bakteriologische Verunreinigungen festgestellt worden. Die Verunreinigungen betreffen das Wasser in den Gemeinden Stöffin, Protzen und Rohrlack. 

Im Leitungsnetz des Wasserwerkes Küdow-Lüchfeld sind bakteriologische Verunreinigungen festgestellt worden. Die Verunreinigungen betreffen das Wasser in den Gemeinden Stöffin, Protzen und Rohrlack. Quelle: Landkreis OPR

Bei den festgestellten Bakterien handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsamtes um coliforme Bakterien, Enterokokken und Escherichia coli.

Vorsorglich wurde durch das Gesundheitsamt nach Bekanntwerden der Verunreinigungen am 3. September 2021 im Sinne des Gesundheitsschutzes ein Abkochgebot und weitere umfangreiche Nachbeprobungen angeordnet.

Vorsorglich wurde durch das Gesundheitsamt nach Bekanntwerden der Verunreinigungen am 3. September 2021 im Sinne des Gesundheitsschutzes ein Abkochgebot und weitere umfangreiche Nachbeprobungen angeordnet. Die Nutzer:innen des Trinkwassers wurden entsprechend durch die beiden zuständigen Wasserversorger über die Verunreinigungen und das damit verbundene Abkochgebot informiert.

Weiterhin erfolgten und erfolgen umfangreiche Spülungen der Versorgungsnetze durch beide Wasserversorger.

Weiterhin erfolgten und erfolgen umfangreiche Spülungen der Versorgungsnetze durch beide Wasserversorger. Der Probenumfang wurde zur Ursachenermittlung bzw. zur Bewertung des Ausmaßes der Kontamination erweitert. Die Entnahme von Nachproben erfolgte auf Anordnung des Gesundheitsamtes. Hierbei wurden noch geringe Überschreitungen für die Parameter coliforme Bakterien und Enterokokken festgestellt. Deshalb dauern die Spülmaßnahmen weiterhin an. Weiterhin erfolgten Nachproben an den verbliebenen Probestellen mit Beanstandungen. Das Abkochgebot bleibt weiterhin bestehen. Aufgrund der Verringerung der Anzahl der nachgewiesenen Bakterien ist bereits zu erkennen, dass die bisher durchgeführten Maßnahmen erfolgreich waren. Es stehen allerdings noch Untersuchungsergebnisse aus.

Die Ursache konnte bis jetzt nicht genau ermittelt werden. Da im Wasserwerk keine Beanstandung festgestellt werden konnte, liegt die Vermutung nahe, dass die Ursache im Leitungsnetz zu suchen ist.

Quelle: Landkreis OPR

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