Es ist offiziell, die Feuerwehren aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin und weitere Landkreise bereiten sich auf ihrem Einsatz in Rheinland-Pfalz vor.

Es ist offiziell, die Feuerwehren aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin und weitere Landkreise bereiten sich auf ihrem Einsatz in Rheinland-Pfalz vor. Quelle: Alexander Bergenroth

Es ist nun offiziell. Die Feuerwehren aus Land Brandenburg bereiten sich auf einen Einsatz nach Ahrweiler im Bundesland Rheinland-Pfalz vor. Mehrere Feuerwehrleute aus Ostprignitz-Ruppin fahren ins Hochwassergebiet nach Ahrweiler und beteiligen sich an dem Hilfseinsatz in Rheinland-Pfalz. Der Konvoi mit mehreren Fahrzeugen startet am Donnerstag zu ihrem Bereitstellungsraum. Ziel ist der Nürburgring, wo die Hilfseinsätze in den betroffenen Ahrweiler-Regionen koordiniert werden. Währenddessen bereiten sich die Feuerwehrleute darauf vor, mehrere Tage dort im Einsatz zu sein. Nach Blaulichtrteport OPR Informationen zufolge hat das Land Rheinland-Pfalz erneut um Hilfe aus Brandenburg gebeten. Am Donnerstag sollen die Landkreise aus Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und weitere Landkreise ausrücken.

Am Donnerstag geht es für die Einheiten aus Ostprignitz-Ruppin los

Ostprignitz-Ruppin. Nun also doch. Die Feuerwehren aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin fahren ins Hochwassergebiet nach neusten Informationen zufolge soll es am Donnerstag losgehen. Es ist ein zehntägiger Einsatz geplant. Die Feuerwehreinheiten wurden am heutigen Dienstag darüber informiert und bereiten sich nun vor. Es wurden Leute zusammengerufen, die für diesen Einsatz infrage kommen. Die Anfrage ist riesengroß, alle wollen am liebsten runterfahren und Helfen, doch wir können leider nicht alle mitnehmen. In den Kreisen muss auch der Brandschutz sichergestellt sein. Die ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und Frauen konnten sich so vorab mit ihrem Arbeitgeber absprechen und klären, wer für so einen so langwierigen Einsatz überhaupt verfügbar wäre.

Was ihre Aufgaben sein werden erfahren sie erst vor Ort

Was genau ihre Aufgaben dort unten sein werden, erfahren sie erst, wenn sie dort sind. Sie werden zunächst in einen Breistellungsraum am Nürburgring gebracht, um sich dort zu sammeln. Dort haben sich bereits die Bundeswehr, das THW und weitere Hilfsorganisationen eingerichtet. Dort werden auch die Kräfte aus Ostprignitz-Ruppin untergebracht. Es gibt dort Verpflegungsmöglichkeiten und Zelte zum Übernachten. Es wurde alles für einen langwierigen Einsatz eingerichtet und geplant.

Vom Nürburgring aus, werden alle Einsätze koordiniert und Einsatzkräfte losgeschickt

Vom Nürburgring aus werden alle Einsatzkräfte losgeschickt, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Das Innenministerium in Potsdam bestätigte am Dienstag, dass inzwischen eine erneute Bitte um Unterstützung aus Rheinland-Pfalz vorliege. „Die Einsatzkräfte aus Ostprignitz-Ruppin und weitere Landkreise aus Brandenburg werden noch im Laufe dieser Woche im Sammelraum am Nürburgring erwartet“, sagte uns Ministeriumssprecher Martin Burmeister. Das Land musste am Dienstag noch klären, wie viele Rettungskräfte und welches Material Brandenburg überhaupt losschicken kann. Es wird spätestens am Mittwochfrüh eine komplette Übersicht vorliegen, so Burmeister.

Das THW aus Neuruppin war bereits dort und hatte vielen Menschen geholfen

Auch die Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk aus Neuruppin rechnen mit weiteren Einsätzen im Hochwassergebiet. Vier Leute des sogenannten Zugtrupps, also der Führungseinheit, waren in den vergangenen Tagen bereits am Nürburgring im Einsatz. Am Sonntag waren sie nach knapp einer Woche erst einmal zurück nach Neuruppin gekommen.

Von Alexander Bergenroth / Blaulichtreport OPR

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