Eine Mitarbeiterin einer Neuruppiner Apotheke meldete sich gestern bei der Polizei und teilte mit, dass wiederholt Bürger versucht hätten, mit gefälschten Impfausweisen digitale Impfzertifikate zu erlangen.

Eine Mitarbeiterin einer Neuruppiner Apotheke meldete sich gestern bei der Polizei und teilte mit, dass wiederholt Bürger versucht hätten, mit gefälschten Impfausweisen digitale Impfzertifikate zu erlangen. Quelle: Blaulichtreport OPR

Neuruppin – Eine Mitarbeiterin einer Neuruppiner Apotheke meldete sich gestern bei der Polizei und teilte mit, dass wiederholt Bürger versucht hätten, mit gefälschten Impfausweisen digitale Impfzertifikate zu erlangen. Bereits am 14.10. gelang es einem 48-jährigen Ostprignitz-Ruppiner mit einem offenbar gefälschten Impfausweis ein digitales Impfzertifikat zu erhalten.

Erst bei der späteren Überprüfung stellte sich der Impfausweis des 48-Jährigen als Fälschung heraus

Erst bei der späteren Überprüfung stellte sich der Impfausweis des 48-Jährigen als Fälschung heraus. Ebenfalls am 14.10. erschien eine bislang unbekannte Seniorin in der gleichen Apotheke und versuchte, für einen 38-jährigen- und eine 37-jährige Ostprignitz-Ruppiner(in) unter Vorlage von gefälschten Impfausweisen das digitale Zertifikat zu bekommen.

Der Apotheker bemerkte Unregelmäßigkeiten in den Impfausweisen

Der Apotheker bemerkte Unregelmäßigkeiten in den Impfausweisen und wies die Rentnerin ab. Eine Überprüfung ergab, dass die angegebene Ärztin die COVID-19 Impfungen nicht verabreicht hatte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung aufgenommen. 

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