Gefährlicher Polizeialltag auf der Autobahn A24 – Unterwegs mit der Autobahnpolizei Walsleben – Rettungsgasse funktioniert nicht

Brandenburg / Walsleben: Einsätze bei schlimmen Unfällen, Verfolgungsfahrten mit Geschwindigkeiten über 160 km/h, der Alltag der Autobahnpolizei Walsleben ist alles, aber nicht ungefährlich. Viele Einsätze auf der A24 stellen höchste Ansprüche an Körper und Seele der Polizisten.

Die Autobahnpolizeiwache in Walsleben. Quelle: Blaulichtreport OPR

Die Hauptaufgabe der Autobahnpolizei ist die Aufnahme von Unfällen und die Absicherung, hinzu kommt noch die hohe Belastung, wenn es um Verletzte oder Tote geht. Wir haben Polizeikommissar Genzow und Polizeiobermeister Simon über die Schulter geschaut und den harten Alltag begleitet.


Durch Verkehrsüberwachungsmaßnahmen soll die Unfallgefahr gemindert werden. Das geschieht durch Radarkontrollen gegen Geschwindigkeitsverstöße oder durch Abstandskontrollen gegen zu dichtes Auffahren so Polizeikommissar Genzow. Lkw-Kontrollen gehören auch zum Polizeialltag auf der Autobahn, dort geht es um die Überprüfung der Ladungssicherung, der Papiere und der Fahrtauglichkeit des Fahrers.


Auch der technische Zustand von Lkw wird regelmäßig kontrolliert, denn immer wieder werden Lkws aus dem Verkehr gezogen, welche nicht mehr verkehrstauglich sind. Die Ausrüstung und der Fuhrpark sind auf das besondere Aufgabengebiet der Autobahnpolizei abgestimmt. Die Fahrzeuge haben mehr Leistung als ein normaler Streifenwagen.

Mit Tempo 180 raste ein Pkw Alfa Romeo Fahrer über die Autobahn

Mit Tempo 180 ging es heute in Richtung Potsdam, ein Pkw Alfa Romeo raste mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn. Der Fahrer PK Genzow ist hoch konzentriert und steuert das Polizeifahrzeug mit Sondersignal bei Tempo 180 über die A24. POM Simon übernahm den Funk. Der Fahrer wurde dann auf der Raststätte Wolfslake aufgegriffen. Ein Atemalkoholtest verlief negativ, bei der Kontrolle stellte sich aber heraus, dass er weder Warnweste noch einen Verbandskasten besitzt, hierfür musste der Fahrer vor Ort 15 € in Bar zahlen.


Eine weitere Situation mit Blaulicht war ein Verkehrsunfall, die Beamten kamen aber nicht zügig voran, da wieder mal keine Rettungsgasse im Stau gebildet wurde. Manche Fahrer reagierten unberechenbar, sodass PK Genzow mehrfach stark abbremsen musste.

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