Rägelin und Katerbow. Auf der Landesstraße zwischen Rägelin und Katerbow kam es am 19.07. gegen 16.15 Uhr zu einer Nötigung im Straßenverkehr und einer anschließenden Körperverletzung. Der Fahrer eines Lkw Daimler fuhr hinter einer 54-jährigen Rägelinerin, die mit ihrem Fahrzeug nach ihren Angaben die vorgeschriebenen 30 km/h einhielt. Dies missfiel offenbar dem Lkw-Fahrer, woraufhin er mehrmals dicht auffuhr und die Lichthupe betätigte. Als die 54-Jährige hinter der Ortschaft Katerbow am Abzweig nach Darritz anhielt, kam der bisher unbekannte Lkw-Fahrer zu ihrem Fahrzeug und spuckte der Frau mehrfach ins Gesicht. Dann setzte er seine Fahrt fort. Die Frau informierte die Polizei, konnte Teile des Lkw-Kennzeichens benennen und den Fahrer beschreiben.

Gegen 16.45 Uhr meldete eine 35-jährige Deutsche eine Nötigung, die sich auf der Bundesautobahn 24 zwischen den Anschlussstellen Neuruppin/Süd und Fehrbellin in Richtung Berlin ereignet hatte. Sie gab an, dass sie im Bereich der Anschlussstelle Fehrbellin einem anderen Fahrzeug das Auffahren auf die Autobahn ermöglichen wollte und dazu ihren Pkw VW abbremste. Das gefiel dem hinter ihr fahrenden Fahrer eines Lkw Daimler offenbar nicht. Dieser fuhr derart dicht auf den VW auf, dass ihr das Ablesen der vorderen Kennzeichentafel des Lkw nicht mehr möglich war. Zudem betätigte der Fahrer mehrfach die Lichthupe. Auch im Bereich der folgenden Baustelle zeigte der Fahrer dieses Verhalten.

Beamte des Autobahnpolizeireviers Walsleben konnten den 57-jährigen lettischen Staatsbürger an der Anschlussstelle Kremmen einer Verkehrskontrolle unterziehen. Dabei stellte sich heraus, dass die Beschreibungen des Fahrzeugs und des Fahrers aus dem Sachverhalt bei Katerbow auch auf den Letten und seinen Lkw passten. Er stritt die Nötigungen und die Körperverletzung ab. Es wurden drei Strafanzeigen gegen ihn aufgenommen.

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