Hohenelse/Rheinsberg. Einiges zu tun hatten 150 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Ostprignitz-Ruppin am Freitag, 20. August 2021.

Hohenelse/Rheinsberg. Einiges zu tun hatten 150 Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Ostprignitz-Ruppin am Freitag, 20. August 2021. Quelle: Blaulichtreport OPR

Hohenelse/Rheinsberg. Am Freitagabend gegen 18:17 Uhr wurden insgesamt 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Ostprignitz-Ruppin der 1. THGZ (Technische Hilfe und Gefahrgut-Zug) und der 3. THGZ ins Reha-Zentrum nach Hohenelse bei Rheinsberg alarmiert sowie Polizei und Rettungsdienst. Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten fest, dass in einem Keller Chlorgas austritt. Es handelt sich um insgesamt vier Fässern je 65 Kilo Chlorgas, welche das Gas abgeben.

Die Feuerwehr richtete ein Hydroschild ein, um die austretenden Gase niederzuschlagen.

Die Feuerwehr richtete ein Hydroschild ein, um die austretenden Gase niederzuschlagen. “Das Chlorgas ist hochgiftig, so der Kreisbrandmeister Olaf Lehmann”. Man kann von Glück sagen, dass nicht mehr passiert ist. Hydroschilde werden zur Abschirmung gegen Wärme, Flammen, Rauch und zum Niederschlagen von Dämpfen oder zum Schutz von Personen oder Objekten gegen Rauchentwicklung eingesetzt.

Die Feuerwehr richtete ein Hydroschild ein, um die austretenden Gase niederzuschlagen. Quelle: Blaulichtreport OPR

Hausmeister der Rehaklinik Hohenelse und ein Patient der Klinik verletzten sich und mussten ins Krankenhaus

Ein Hausmeister der Rehaklinik Hohenelse wollte nachsehen, weil ein Chlorgasalarm losging und sich nun Chlorgas ungehindert im Gebäude verteilt. Der Hausmeister verletzte sich aufgrund von Intoxikationen, ein Patient der Rehaklinik wollte nachsehen was los ist und wurde ebenfalls verletzt.

Hausmeister der Rehaklinik Hohenelse und ein Patient der Klinik verletzten sich und mussten ins Krankenhaus. Quelle: Blaulichtreport OPR

Bürgermeister der Stadt Rheinsberg ist stolz auf die Einsatzkräfte und bedankte sich

Frank-Rudi Schwochow Bürgermeister der Stadt Rheinsberg sagte „Er ist stolz auf die Einsatzkräfte“ und bedankte sich. Die Feuerwehr ging unter Chemikalienschutzanzüge in das Gebäude, um das Gasleck zu schließen, es ist für die Kräfte auch eine Belastung mit den Anzügen, da die Bewegungen unter anderem eingeschränkt sind.
Die verletzten wurde mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und werden behandelt. Der Einsatz dauerte bis circa 23:30 Uhr.

Von Alexander Bergenroth

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