(BB) Tanklastzug mit Transformatoren-Öl verunglückt auf der A24 bei Neuruppin – Fahrer wird schwer verletzt und musste durch die Feuerwehr befreit werden – Sperrung wird noch Stunden dauern – Umweltamt und Havariedienst angefordert.

Ein Tanklastzug verunglückte auf der A24 bei Neuruppin. Quelle: Blaulichtreport OPR

Neuruppin. Für die Feuerwehren im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ging es am Donnerstag auf die Autobahn A24. Gemeldet wurde zuerst ein Verkehrsunfall mit einem Lkw. Bereits auf Anfahrt wurde das Alarmstichwort auf „Gefahrgut groß“ erhöht. Dadurch wurde zeitgleich der komplette Gefahrgutzug des Landkreises alarmiert. Beim Eintreffen fanden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr einen Sattelzug vor, der auf der Seite lag und rund 26.000 Liter Transformatoren-Öl geladen hatte.

Der Fahrer musste durch die Feuerwehr befreit werden. Der kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Quelle: Blaulichtreport OPR

Der 54-jährige Fahrer des Sattelzuges war in seiner Kabine eingeschlossen. Die Feuerwehr befreite den 54-jährigen Fahrer aus seiner misslichen Lage mithilfe einer Glassäge und übergaben ihn an den Rettungsdienst. Zusammen mit der FF Neuruppin sicherte die Freiwillige Feuerwehr Fehrbellin die Einsatzstelle mit einem sogenannten 3-fachem Brandschutz ab (Wasser, Schaum, Pulver).

Die Autobahn musste in Richtung Hamburg für rund 10 Stunden voll gesperrt werden. Quelle: Blaulichtreport OPR

Vermutlich ist der Lkw aufgrund von überhöhte Geschwindigkeit bei der schlechten Witterung ins Schlingern geraten und kippte auf die Seite um. Die Autobahn in Fahrtrichtung Hamburg war min. 10 Stunden voll gesperrt, die Firma Jänicke wurde mit der Bergung beauftragt, diese richteten den auf der Seite liegenden LKW wieder auf. Eine Spezialfirma übernahm das umpumpen des Öls.

Ein Bergungsunternehmen übernahm die Bergung des Tanklastzuges. Quelle: Blaulichtreport OPR

Die Polizei stellte den Fahrtenschreiber sicher, laut Angaben der Polizei, wurde der 54-jährige Fahrer schwer verletzt. Der Bergungsdienst (Firma Jänicke) war von ca. 15–16 Uhr bis in die Nacht im Einsatz, es war ein schwieriger Einsatz, da der Schwerpunkt errechnet werden musste, denn es war noch Eindrittel Öl im Tank so Dirk Jänicke zu 7aktuell. Und die erfahrenen Männer der Firma Jänicke stellten binnen ca. 30 Minuten den LKW wieder auf die Räder.

Von Alexander Bergenroth

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